Danke an unsere Glühweinkunden
Durch Ihre Unterstützung mit dem Kauf unseres Glühweins konnten
wir im Jahr 2010 aus dem Erlös unter anderem folgende Projekte mit
Spenden unterstützen oder finanzieren.
Hilfe für Erdbebenopfer auf Haiti 1000 €
Kinderprojekte von Pfarrer Alois Ganserer in Südafrika 2500 €
Freiwilliger Jahresbeitrag zur „Brücke zur Arbeit“ Dinkelsbühl 500 €
Förderverein zur Unterstützung der Sonderschule in Dinkelsbühl 250 €
Förderverein zur Unterstützung der Hauptschule in Dinkelsbühl 250 €
Spende für Ministranten 150 €
Spende für "Deutscher Verein vom Heiligen Land" über Pater Anton 1500 €
Spende für Dinkelsbühler Altersheime 300 €
Spende für Flutkatastrophe in Pakistan 1000 €
Spende für Gymnasium Dinkelsbühl 250 €
Der Sonntag ist kein Tag wie jeder andere!
Allianz für den freien Sonntag
Gründung der Allianz für den freien Sonntag in Bayern
Augsburg, 22. November 2006. Gerade rechtzeitig zur Diskussion um das geplante bayerische Ladenschlussgesetz haben sich kirchliche und gewerkschaftliche Arbeitnehmer zu einer „Allianz für den freien Sonntag“ in Bayern zusammengeschlossen.
Bei der Gründungsveranstaltung in der Münchner Markuskirche erklärte der Landesfachbereichsleiter der Gewerkschaft ver.di Handel in Bayern, Hubert Thiermeyer: „Dies ist zur richtigen Zeit das richtige Bündnis. Wir wehren uns damit gegen die fortschreitende Demontage des Sonntags und des Ladenschlusses”.
Diakon Erwin Helmer von der katholischen Betriebsseelsorge prangert die zunehmende Aushöhlung des Sonntagsschutzes an: „Man hat manchmal den Eindruck, der Sonntag ist zum Abschuss frei gegeben. Die ständig weitergehende Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten, die neu geschaffene Möglichkeit, sonntags die Autowaschanlagen laufen zu lassen, die zahlreichen Verstöße gegen den Sonntagsschutz müssen jetzt durch eine breite Allianz der Sonntagsschützer abgestellt werden”.
Mehr dazu finden Sie unter: Allianz für den freien Sonntag
Die Allianz für den freien Sonntag in Bayern hat eine Postkartenaktion gestartet an der Sie sich hier beteiligen können.
Bitte drucken Sie die Postkarte aus und senden Sie an Frau Staatsministerin Christa Stewens!
Familiengerechte Jobs - statt jobgerechte Familien
Familien brauchen ihre Eltern und gemeinsame Freizeit!
Unterstützen Sie unsere Initiative - schicken Sie eine Postkarte an die Familienministerin - geben Sie Infos weiter - machen Sie Werbung für die Postkarten - Aktion! Geben Sie Postkarten weiter - sprechen Sie Freunde und Bekannte an!
!!Postkarten zur Aktion können Sie sich hier herunterladen und ausdrucken!!
Wie billig ist zu billig??? - Mindestlohn jetzt!!

Leider ist in Deutschland ein Zuwachs entwürdigender Löhne zu verzeichnen. Immer mehr Menschen verdienen selbst in Vollzeit nicht mehr genug, um für sich und ihre Familie sorgen zu können. Für 2,5 Millionen Menschen in Deutschland reicht eine Vollzeitstelle nicht, um menschenwürdig leben zu können. Wir halten dies für einen moralischen Skandal. Menschen haben ein Anrecht auf eine menschenwürdige Entlohnung. Dies ergibt sich aus dem Grundgesetz (Art. i) ebenso wie aus der katholischen Sozialverkündigung.
„Ich will dem Letzten ebensoviel geben wie Dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will?
Oder bist Du neidisch, weil ich gütig bin?"
heißt es im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Der Weinbergsbesitzer sorgt sich um seine Arbeiter - er gibt ihnen das, was sie für diesen Arbeitstag zum Leben brauchen. Dieser Denar, von dem die Rede ist, reichte damals aus, um eine Familie einen Tag zu ernähren. Es war also mit einem menschenwürdigen Mindestlohn vergleichbar.
Daten und Fakten
• 22,1% aller Beschäftigten beziehen Niedriglöhne.
• Sogar 19% der Vollzeitbeschäftigten leben von Niedriglöhnen (14,9% in West- und 36% in Ostdeutschland):
• davon haben 77,4% eine abgeschlossene Berufsausbildung, sind also nicht etwa ungelernt;
• fast 75% sind mittleren Alters (25-54 Jahre), und nicht etwa ganz jung oder ganz alt;
• 89% sind Deutsche und nicht etwa ausländischer Herkunft.
In 20 der 27 EU-Ländern gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn.
Die anderen sechs Länder haben für alle Branchen allgemein verbindliche Tariflöhne, die alle Unternehmen zahlen müssen. Trotz anfänglicher Skepsis gibt es mittlerweile etwa in Großbritannien keinen Ökonomen mehr, der den volkswirtschaftlichen Erfolg bezweifelt.
Die Einführung des Mindestlohns hat dort vielmehr dazu geführt, Armut wirksam zu bekämpfen und die Binnenwirtschaft zu beleben.
Es lohnt sich also auch ökonomisch!
Die Verbraucher in Deutschland brauchen wieder mehr Geld in der Tasche, um Produkte nachfragen zu können. Diese These vertritt im Übrigen auch der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Peter Bofinger: „Wir brauchen einen Schub für die Binnennachfrage."
„Die gerechte Entlohnung für die Arbeit eines Erwachsenen, der Verantwortung für eine Familieträgt, muss dafür ausreichen, eine Familie zu gründen, angemessen zu unterhalten und ihr Fortkommen zu sichern."
Päpstliches Rundschreiben „Laborem exercens", 19/3
Was in Deutschland in der Stunde verdient wird
2,75 Euro
verdiente ein Zimmermädchen in einem Hamburger Hotel. Für 140 Stunden Arbeit bekam sie 385,50 Euro.
2,79 Euro
verdient eine Küchenhilfe in Landshut -für 50 Stunden Arbeit in der Woche erhält sie 600 Euro.
5,81 Euro
ist der Stundenlohn bei einem privaten Postzusteller in Berlin. Bei 40 Wochenstunden kommt der Arbeitnehmer auf 1000 Euro, wenn er die Prämien voll ausgezahlt bekommt.
3,42 Euro
lautet der Stundenlohn eines mobilen Bäckereifachverkäufers in Thüringen. Zu 400 Euro Grundlohn kommen zehn Prozent Umsatzbeteiligung.
2,88 Euro
verdiente ein Dortmunder vor einigen Jahren am Bau. In 14 Tagen kam er gerade mal auf 400 Euro Lohn.
2,34 Euro
ist die Höhe des vertraglich zugesicherten Lohns einer Toilettenfrau in einem renommierten Lokal in München. Dadurch kommt sie in 100 Stunden auf 234 Euro.
Was können Sie tun?
• Informieren Sie sich darüber, was in Ihrer Region an Löhnen bezahlt wird.
• Suchen Sie den Kontakt zu Arbeitnehmerorganisationen und sprechen Sie Ihr Anliegen an.
• Unterschreiben Sie unsere Aufforderung an die Politik, beim Thema Mindestlohn aktiv zu werden.
• Schreiben Sie selbst an die örtlichen Mandatsträger, dass diese sich für die Bezieher von Niedriglöhnen stark machen sollen.
• Werben Sie in Ihrem persönlichen Umfeld für die Initiative der Katholischen Arbeitnehmerbewegung